Sachsenbuch - Unser Name ist Programm
Die Sachsenbuch Verlagsgesellschaft mbH wurde im März 1990 als Verlags- und Vertriebsgesellschaft gegründet.
Gründer des Unternehmens waren damals Klaus Hörhold, Manfred Pawlak, Wolfgang U. Schütte und Wolf Diethelm Zastrutzki.
Ausgangspunkt für das Verlagskonzept war das im Ergebnis der gesellschaftlichen Veränderungen im Osten Deutschlands und insbesondere mit der Neuentstehung des Bundeslandes Sachsen im Jahre 1990 spontane Interesse, sich mit der reichen Geschichte und Kultur Sachsens - verbunden mit einer Rückbesinnung auf seine vielfältigsten Traditionen - näher vertraut zu machen.
Die publizistische Aufarbeitung sächsischer Geschichte und Kultur - auf Grund der ehemaligen restriktiven DDR Kulturpolitik über Jahrzehnte stark vernachlässigt und z. T. unterdrückt - erwies sich nunmehr nicht nur als eine verlegerische Nische und Marktlücke, sondern war darüber hinaus von landeskultureller Bedeutung.
Daraus resultierte letztlich auch die Entwicklung eines Verlagsprogramms, das von der bewussten Hinwendung zur sächsischen Kultur und Kunst, zur Regional- und Landesgeschichte, zu tradierter Volksdichtung - insbesondere zur Mundart - geprägt ist. Mit diesem stark regional orientierten Programm verband sich von Anbeginn die Wirkungsabsicht, ein neues, von ideologischen Zwängen befreites Heimatbild und Heimatgefühl zu vermitteln, verloren gegangene Identität der Menschen hierzulande mit ihrer Region, mit ihrem sächsischen Kulturkreis wieder herzustellen. Ebenso galt es, über die Landesgrenzen Sachsens hinaus, das Interesse für dessen Geschichte und Kultur, für das typisch Sächsische zu wecken, und damit zugleich auch die Erschließung einzelner Regionen Sachsens für den Tourismus und den Fremdenverkehr zu unterstützen.
In den vergangenen Jahren konnte dieses Image prägende Profil mit z. T. viel beachteten, anerkannten Editionen gefestigt werden. Dennoch hatten immer wieder auch einzelne davon abweichende Projekte und Publikationen ihren Platz im Verlagsprogramm.